Im Jahre 2007 wurden wir zwecks Untersuchung vermuteter Schäden an den Giebeln der südlichen Seitenschiffe hinzugezogen. Es war es in Jahren davor zu vereinzelten Ablösungen von Mauersteinen gekommen.
Es stellte sich heraus, dass die aus Sandstein bestehenden Schultersteine der Ortgänge in großem Umfange locker lagen und eine Gefährdung für Passanten bedeuteten. Der Bereich vor der Südfront des Kirchenschiffes musste daraufhin gesperrt werden.
Die weitere Untersuchung ergab, dass die Schultersteine an den Ortgängen kaum noch Halt durch den bindemittelarmen Mörtel aufwiesen und das die Anbindung der Giebeldreiecke an das Dachwerk als nicht ausreichend standsicher anzusehen war.
Die Arbeitsgemeinschaft Historische Bauten hat für dieses Projekt ein Sanierungskonzept entwickelt, das derzeit (2009) umgesetzt wird.
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